Warum "Circe"

Die Quasi-Göttin Circe aus der griechischen Mythologie ist bekannt als eine Zauberin, die Männer, welche es auf ihre Insel Aeaea verschlägt, in wilde Tiere verwandelt und um sich versammelt.

Von der klassischen Literatur abgeleitet wurde die Geschichte Circes später für allerlei moralische Lehrstücke gegen die Untugend der Trunkenheit und vor allem gegen die Niedertracht und das Hexenwerk potentiell gefährlicher, also aller Frauen verwendet. 

 

Männliche Angst wurden hier verklausuliert zur Rechtfertigung der Hexenverfolgung. 

Erst mit der Aufklärung kam die allgemeine Selbstbemächtigung des Individuums und mir ihr eine neue Entdeckungslust. Circe wurde seitdem in der Kunst zum Archetyp der sexuellen Freiheit und der räuberischen Lust der Frau. Dargestellt abwechselnd in freizügigen, verspielten und sinnisteren Posen, fordernd und verführend. Selbstverständlich mit dem gehörigen Abstand von Faszination und Schrecken betrachtet, wird der Giftzauber der Circe zur Metapher weiblicher Macht und der animalischen männlichen Lust als ihr Gefangener. 

 

Hier geht es um sexuelle Selbstfindung statt der Angsterzählung der Entmannten. Und genau hier knüpfe ich an. Du kannst dich vertrauensvoll an mich wenden, wenn es um das Ablegen gelernter Strukturen geht. Meine Magie verwandelt dich und uns beide auf dieser einsamen Insel voller Lustbarkeiten in bizarre Kreaturen. Diese sexuelle Erlebniswelt ist sicher und unerschöpflich. 

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